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    Beste Zeit: Mitte April bis Anfang Mai, sobald dauerhaft kein Nachtfrost mehr droht.
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    Pflichtschritte: Sichtkontrolle, Reinigung, Wasserwechsel, Pumpentest – Reihenfolge einhalten.
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    Grundausstattung für den Start: Algenmittel (8-15 €), Reinigungsbürste (5-10 €), Wasserpflegemittel (10-20 €).
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    Größter Fehler: Pumpe ohne Vorlauf im Trockenen laufen lassen – Lagerschaden nach 30 Sekunden.
Wann ist der beste Zeitpunkt für die Inbetriebnahme?

Mitte April bis Anfang Mai, sobald Nachtfröste unter 0 °C nicht mehr vorkommen. In Norddeutschland oft 1-2 Wochen später als in Süddeutschland. Wichtiger als das Datum ist die Wettervorhersage: mindestens eine Woche Nachttemperaturen über 4 °C.

Muss das alte Wasser unbedingt weg?

Ja. Auch wenn es klar aussieht, haben sich über den Winter Schwebstoffe, Algensporen und Mikroorganismen angereichert, die nach wenigen warmen Tagen zum Algenproblem führen. Der Wasseraustausch spart im Sommer viel Aufwand.

Welches Wasser soll ich einfüllen – Leitungs- oder Regenwasser?

Regenwasser ist weicher, schonender für die Pumpe und fördert weniger Kalkablagerungen. Leitungswasser funktioniert auch, in sehr kalkhaltigen Regionen (Berlin, Bayern) verkürzt es jedoch die Pumpenlebensdauer. Wer Regentonne hat: klar bevorzugen.

Darf ich die Pumpe direkt nach dem Füllen einschalten?

Nein. Mindestens 5 Minuten warten, damit eingedrungene Luft entweichen kann und Schwebstoffe sich setzen. Tauchpumpen immer vollständig unter Wasser, keine Trockenlaufgefahr. Erster Testlauf am besten 2-3 Minuten, dann Wasserstand und Dichtheit prüfen.

Welches Algenmittel ist für Gartenbrunnen geeignet?

Biologische Präparate für Zierbrunnen auf Enzym- oder Kupferbasis – keine Pool-Chemie. Beliebte Marken in Deutschland: Söll AlgoSol (ab 12 €), OASE AquaActiv (ab 15 €), Tetra PondFin (ab 10 €). Dosierung nach Wasservolumen, meist 10 ml pro 100 Liter.

Was tun bei undichtem Brunnen nach dem Winter?

Kleine Haarrisse in Keramik oder Beton lassen sich mit Epoxidharz-Reparaturmasse dauerhaft schließen (ab 8 €). Bei größeren Rissen oder Frostabplatzungen ist der Brunnen meist Totalschaden. Vor Reparatur gründlich trocknen, Rissränder aufrauen.

Wie viel Wasser verliert ein Brunnen pro Woche normal?

0,5-2 Liter bei kleinen Brunnen, 2-5 Liter bei größeren Anlagen – durch Verdunstung. Bei hohen Temperaturen und Wind mehr. Wenn der Wasserverlust deutlich höher ist, auf Lecks prüfen, besonders an Schlauchverbindungen und Pumpenauslass.

Soll ich die Pumpe für einen Probelauf vor Saisonstart testen?

Ja, aber nur im Wasser – nie trocken. Einen Eimer mit Wasser füllen, Pumpe einsetzen, kurz einschalten. So erkennt man defekte Pumpen noch bevor sie im Brunnen montiert sind und spart Demontage-Aufwand bei Fehlersuche.